Aus­lö­se­tem­pe­ra­tur

Die Aus­lö­se­tem­pe­ra­tur lässt Rückschlüsse über die Bildung von Quellwolken zu. Sobald sie erreicht wird, steigen die Luftmassen bis zum Kondensationsniveau (hier bilden sich durch Abkühlen der Luft beim Aufstieg die Wolken) auf. Die Aus­lö­se­tem­pe­ra­tur lässt sich mit Hilfe von Vertikalen Temperatur- und Feuchtigkeitsprofilen bestimmen (Skew-T-Diagramm).
Beispiel: Gibt es einen sonnigen Tag, an dem die Auslösetemperatur bei 25 Grad liegt, bilden sich aus dem Nichts ab einer Lufttemperatur von 25 Grad Quellwolken am Himmel. Bleiben die Werte an dem Tag jedoch bei 20 Grad, bleibt es wolkenlos (ohne Fronten).